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Zadar Falkensteiner Camping

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Habt ihr auch das Gefühl, dass beim Campen mit über 50 das „Wie“ fast wichtiger wird als das „Wohin“? Man will zwar immer noch das Abenteuer, aber bitte mit einer ordentlichen Portion Komfort und ohne Rückenschmerzen beim Aufwachen. Genau deshalb habe ich für unseren letzten Trip mit dem Wohnwagen den Falkensteiner Premium Camping Zadar angesteuert. Packt die Sonnenbrille ein – ich nehme euch mit!

Ankommen und Aufatmen: Der Platz

Der Platz ist ein echtes Fünf-Sterne-Schmuckstück, das mitten in einem duftenden Pinienwald liegt. Was uns sofort aufgefallen ist: Alles wirkt unheimlich gepflegt und modern. Die Parzellen sind großzügig geschnitten (meist um die 80 m²) und – ganz wichtig für uns – mit allem Drum und Dran wie Strom, Wasser und Abwasser direkt am Platz ausgestattet.

Besonders luxuriös für uns „Oldies“: Wer mal keine Lust auf die Wohnwagendusche hat, findet hier Sanitärhäuser, die eher an ein Spa erinnern als an Camping. Und falls das Wetter mal nicht mitspielt oder die Gelenke nach Entspannung rufen: Ihr könnt den Wellnessbereich inklusive Indoorpool und Sauna nutzen. Ein kleiner Wermutstropfen sind die Preise in der Hochsaison, aber mit der ACSI-Card oder in der Nebensaison lässt sich hier ein echtes Schnäppchen im Luxussegment schlagen.

Zadar: Geschichte zum Anfassen (und Hören!)

Die Altstadt von Zadar liegt quasi um die Ecke – nur ca. 3–5 km entfernt. Man kann gemütlich am Meer entlang spazieren oder das Rad nehmen. Das Herz der Stadt ist das Römische Forum. Es ist faszinierend zu sehen, wie die moderne Stadt buchstäblich auf den antiken Ruinen steht.

Zwei Dinge dürft ihr absolut nicht verpassen:

  1. Die Meeresorgel: Setzt euch auf die Steinstufen und lauscht den Wellen, die durch Unterwasserrohre Musik machen. Es ist meditativ und perfekt, um mal richtig abzuschalten.
  2. Der Gruß an die Sonne: Direkt daneben liegt eine riesige Glasfläche mit Solarzellen, die nach Sonnenuntergang ein buntes Lichtspiel veranstaltet. Alfred Hitchcock sagte mal, Zadar habe den schönsten Sonnenuntergang der Welt – und er hatte recht!

Ausflüge im 30km-Radius: Meine Favoriten

Wenn ihr den Wohnwagen mal stehen lasst und die Umgebung erkundet, habe ich zwei Tipps für euch:

  • Das königliche Nin (ca. 15 km entfernt): Ein zauberhaftes Inselstädtchen, das durch Brücken mit dem Festland verbunden ist. Es ist berühmt für die „kleinste Kathedrale der Welt“ (Heilig-Kreuz-Kirche) und den heilenden Schlamm am Königinnenstrand. Perfekt für einen entspannten Vormittag.
  • Insel-Hopping light: Vom Hafen in Zadar aus könnt ihr mit der Personenfähre rüber zur Insel Ugljan. Dort geht es viel ruhiger zu als auf dem Festland. Ideal für kleine Wanderungen durch Olivenhaine mit Blick auf das tiefblaue Meer.

Zadar ist für mich die perfekte Mischung aus Luxus-Camping und Kultur pur. Man fühlt sich einfach willkommen, egal ob man im schicken Camper oder im ausgebauten Kastenwagen anreist.

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